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♥ Liebe geht durch den Magen.

Eheleute zeigen mit ihren Haenden ihre Liebe
Eheleute zeigen mit ihren Händen ihre Liebe

Foto: © MaryPerry – Fotolia.com

Wenn ich eine Rede schreibe und überlege wie ich die Liebesgeschichte des Brautpaares erzählen könnte, dann ergibt es sich manchmal, dass ich sie wie einen Roman erzähle. Manchmal kann es ein Abenteuerroman sein oder auch mal ein Märchen. Hier habe ich für ein Brautpaar ein Märchen erzählt. Die Trauung fand in der Adventszeit statt. Es war also eine Winterhochzeit. Und was liegt da näher, als ein Märchen zu erzählen.

Ein Märchen für die Zeremonie einer Winterhochzeit.

Es war einmal, so fangen alle Märchen an, ein Mann, der hieß Mark. Mark besaß schon sehr viele Dinge. Nur eines fehlte ihm zu seinem Glück. Er wünschte sich eine Frau, mit der er sein Leben teilen konnte.

Nun trug es sich zu, dass die Cousine, sie hieß Karina, Geburtstag hatte. Sie gab ein großes Fest, zu dem sie alle Verwandten und viele Freunde einlud. Auch Melanie, eine gute Freundin, war zu der Feier eingeladen. Melanie war eine humorvolle Frau.

Ihr Lebensmotto hieß: „Leben ist zeichnen ohne Radiergummi.“ Mit ihrem Bruder spielte sie gerne Sockenfussball. Manchmal haben Freunde prophetische Eigenschaften, denn das Geburtstagskind meinte immer wieder zu Melanie, dass der Mark etwas für sie sei.

Nur Melanie fand ihn völlig unsympathisch und so gar nicht ihr Typ. Immer wieder, wenn sie Mark auf irgendwelchen Festen traf, zickte sie und gab ihm so zu verstehen, dass sie mit ihm nichts zu tun haben wollte. Doch die Freundin Karina ließ nicht locker und meinte immer wieder zu Melanie: „Der Mark ist ein toller Typ, der passt gut zu dir“.

Schleier der Braut bei Trauzeremonie auf Schloss Wocklum in BalveDoch dann spitzte sich die Geschichte zu.

Wie in jedem Jahr gab es das alljährliche Schützenfest zu Iserlohn. Mark hatte zu der Zeit beruflich in Düsseldorf zu tun und wollte unbedingt zum Schützenfest. Die Frage für ihn war nur wo konnte er übernachten?

Seine Cousine, die doch zugleich Melanies Freundin war, hatte da einen Einfall. Melanie hat eine große Wohnung, so dachte Karina, und ein Gästezimmer hat sie auch. Also überredete sie Melanie ihren Cousin Mark bei ihr übernachten zu lassen.

Am nächsten Morgen gab es ein großes Frühstück. Die beiden kamen ins Gespräch und unterhielten sich über Dinge wie Freunde, Kinder und Erziehung. Kurz, über alles was einem so wichtig erschien.

Plötzlich lag ein gewisser Zauber in der Luft…

…und Melanie und Mark merkten, dass sie doch gar nicht so verschieden waren. Durch den Zauber, der in der Luft lag, entwickelte sich langsam aus ihrer Lebensgeschichte eine Liebesgeschichte. Zunächst war es eine Wochenendbeziehung.

Während der Woche simsten sie viel und stießen aus der Ferne mit einem Glas Wein an.

Es verging eine Zeit,

da machten sich Melanie und Mark auf dem Weg zu einem großen Abenteuer. Sie reisten nach Kolumbien, um eine Tour durch den Regenwald zu machen. So schritten sie durch den Wald, erfuhren sehr heiße und kalte Tage. Nachts war es im Wald besonders laut, weil dann die Tiere, die tagsüber schliefen, auf Jagd gingen.

Die Erlebnisse im Regenwald schweißte ihre Beziehung noch enger zusammen. Den besonderen Zauber, der in der Luft lag, spürten sie noch immer.

Der Regenwald hatte von Mark und Melanie viel abverlangt und so flogen sie am Ende ihrer Tour auf die Insel San Andres, um sich von den Strapazen durch den Regenwald zu erholen. Es war eine zauberhafte Insel. Dort gab es klares blaues Wasser, weißen Strand und Palmen.

Eines Tages war der Zauber, der in der Luft lag, besonders intensiv.

Mark – der Mann, der doch nur noch einen Wunsch hatte – und Melanie gingen den Strand entlang. Nach einer Zeit kniet er sich vor Melanie und bat um ihre Hand, denn sie war die Frau, die er liebte und die er Zeit seines Lebens an seiner Seite haben wollte. Und Melanie antwortet mit: „Ja“.

Die Hochzeitsrede des Theologen in der Kapelle auf Schloss Wocklum in Balve

In Deutschland wieder angekommen.

Als sie wieder in Deutschland waren suchten sie einen freien Theologen, der ihr Zeremonie gestalten sollte. Sie recherchierten im Internet und fanden mich. Nachdem wir uns kennengelernt hatten, vereinbarten wie einen ersten Termin für ein Vorbereitungsgespräch.

Dort erzählten sie mir ihre gemeinsame Lebens- und Liebesgeschichte und ich bereitete ihnen eine wunderschöne Zeremonie vor.Kurz vor Weihnachten war es dann so weit. Ich stand am Altar der Schlosskapelle.

Mark war schon ganz aufgeregt und auf den Moment gespannt, wann nun endlich seine Braut zur Tür herein kommen würde. Dann geschah es. Die Tür ging auf, der Hochzeitsmarsch erklang, Blumenkinder kamen herein und am Ende des Zuges trat Melanie mit ihrem Vater in die Kapelle. Am Altar angekommen begrüßte Mark nun seine Melanie.

Und nachdem sie sich gegenseitig die Treue versprachen, nahmen sie die Hand des Ehepartners und schoben liebevoll den Ring auf den Finger.

Eine freie Hochzeitszeremonie in der Schlosskapelle auf Schloss Wocklum in Balve

Das Märchen „Liebe geht durch den Magen“ erzählt eine teilweise abenteuerliche Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich langsam näher kamen. Am Ende stehen sie vor dem Traualtar einer kleinen Schlosskapelle. Die Geschichte könnte sich im Münsterland genauso wie im Sauerland oder sonst irgendwo in Deutschland abgespielt haben.

Wenn ihr auch an einer Freien Trauung interessiert seid, informiert euch auf meiner Seite und kommt mit mir in Kontakt.

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Autor:

Als freier Redner und Theologe begleite ich Menschen, die besondere Ereignisse im Leben bewusst begehen wollen. Das können sowohl freie Trauungen und Willkommens- und Namengebungsfeiern, als auch Trauerfeiern und andere Abschiedsfeiern sein. Ich nehme mir Zeit für dich und höre dir zu. So bekomme ich ein Gefühl, wie du denkst und was dich bewegt. In Begegnungen mit Menschen wird mir bewusst, dass ich seit vielen Jahren den schönsten Beruf der Welt habe. Zuvor habe 13 Jahre als Franziskaner in der Seelsorge gearbeitet. Viele Menschen habe ich in der Schule, dem Krankenhaus oder der Pfarrei begleitet. Als ich meine Frau kennen- und lieben gelernt habe, durfte ich innerhalb der katholischen Kirche nicht mehr weiterarbeiten. So konnte ich den Beruf, für den ich einst gebrannt habe, nicht mehr ausüben. Heute mache ich das, was ich früher getan habe, außerhalb der Kirche. Ich erarbeite Zeremonien, in denen sich die Menschen wiederfinden. Alles ist sehr viel persönlicher und auf den Menschen individuell zugeschnitten. Wenn ich freizeitlich unterwegs bin. Wenn ich gerade mal nicht beruflich unterwegs bin, dann tanze ich mit meiner Frau im Tanzclub, singe im Kirchenchor oder fahre mit dem Fahrrad durch die Landschaft. Und im Urlaub lasse ich mir gerne den Wind an der Nordsee um die Nase wehen. Musik gehört zu meinem Leben. Während des Studiums habe ich im Blasorchester 1. Trompete gespielt. Auf vielen Schützenfesten und anderen Bällen haben wir gespielt. Heute singe ich im Kirchenchor. Mein Musikgeschmack ist, vielleicht von meiner musikalischen Vergangenheit her, sehr breit gefächert. Das fängt an bei Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn-Bartholdy, bei der ich mich gut entspannen kann. Geht über Glenn Miller, wegen der tollen Posaunensoli. Geht weiter zu Reinhard Mey und Herbert Grönemeyer, weil die Texte so wundervoll sind. Bis hin zu Tina Turner und Anastacia, wegen der krassen Stimmen. Komme mit mir in Kontakt: post@festlich-ohne-pastor.de Tel. 0231 4442364

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