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💗 Gedanken vor der Trauzeremonie

Trauung auf Schloss Nordkirchen

Trauung auf Schloss Nordkirchen

Die Braut, die auf sich warten lässt, erzählt von einem Bräutigam und was ihm so alles durch den Kopf geht, während er auf seine künftigen Frau wartet. Eine Geschichte die sich so oder so ähnlich vor der freien Trauzeremonie in einem Schloss abgespielt hat.

Gespannt sitzt Sven im Jupitersaal des Schlosses Nordkirchen und wartet darauf, dass seine Braut Nadine nun endlich hineinkommt und die Hochzeitszeremonie beginnen kann. Die Luft im Raum ist drückend, die Atmosphäre freudig angespannt. Benny macht ein Fenster auf, damit frische Luft hineinkommt. Draußen ist es windstill, so dass frische Luft kaum hinein kommt. Kein Lüftchen regt sich, als sei alles in Erwartung auf die nahende Braut. Wann kommt nun endlich Nadine? Die Braut lässt auf sich warten.

Während die Gäste schon ungeduldig werden, geht Sven den Bildern der vergangenen Zeit, die durch seinen Kopf laufen, nach. Die Bilder, wie er sie in den Sommerferien auf dem Campingplatz kennengelernt hat. Er war damals gerade mal 14 Jahre. Doch als er die 16 jährige Nadine sah, schlug sein Herz höher und er hatte das Gefühl, dass dieses Mädchen seine Frau fürs Leben ist.

Glückliches Brautpaar auf Schloss Nordkirchen

In einer Eisdiele sprach er sie an. Nadine, so stellte sich heraus, kam aus dem Nachbarort. Sven war sich sicher, dass das ein gutes Zeichen war. Ihm kamen die Bilder, wie sie täglich telefonierten und er sich morgens heimlich aus dem Haus schlich, sich aufs Fahrrad schwang und Nadine besuchte.

Seinem Vater gefiel das ganz und gar nicht. Was musste Sven sich nicht alles von ihm anhören. Er solle sich das Mädchen mal aus dem Kopf schlagen und mehr für die Schule tun. Ja, sein Vater meinte sogar er wäre ein Träumer. Sven sah das allerdings ganz anders. Er hatte seine Traumfrau gefunden und von der würde er nicht nur träumen, sondern auch seine Leben mit ihr teilen.

Dann kamen Sven die Bilder der ersten gemeinsamen Wohnung in Erinnerung, ein ehemaliger Stall. Die Wohnung war ein bisschen beengt, aber urgemütlich. Es war eine tolle Zeit. Doch sein größter Tag mit Nadine war der Urlaub am Gardasee. Es regnete und das Restaurant war geschlossen. Alles schien ein wenig trostlos.

Sie gingen in eine kleine Pizzeria. Als sie sich halbwegs wieder aufgewärmt hatten, stand Sven auf, kniete vor Nadine und trug ihr ein Gedicht vor, dass er eigens für sie geschrieben hatte. Es war der Heiratsantrag, den er ihr stellte.

Er reichte ihr einen Ring und wartete auf Ihre Antwort. Sven hatte noch genau die Bilder vor Augen wie Nadine die Tränen kamen und sie vor Rührung erst nichts sagen konnte. Doch dann kam das ersehnte „Ja“.

In seinen Gedanken völlig versunken klopft sein Vater ihm auf die Schulter und gibt ihm ein Zeichen, dass Nadine gleich kommen werde. Sven schaut mich an. 

Eheversprechen in der freien Trauung auf Schloss Nordkirchen

Viele Stunden haben wir zusammengesessen und über ihr Leben, die Zeremonie und ihre Zukunft geredet.

Musik von Lionel Richie erklingt und die Sängerin Dana singt das Lied „Endless Love“. Die lang ersehnte Braut kam herein. Nadine schreitet in Begleitung ihres Vaters durch den Mittelgang. Sie trägt ein wunderschönes Kleid, dass Sven sich in seinen kühnsten Träumen nicht erträumt hat.

Staunend denkt er, „sie sieht aus wie eine Prinzessin, wunderschön“. Ein zweiter Gedanke schießt ihm durch den Kopf: „Es ist wie in einem Märchen. Beim Zelten haben wir uns kennengelernt, in einem Stall haben wir gewohnt und jetzt Heiraten wir auf einem Schloss“. Bei diesem Gedanken fängt er leicht an zu schmunzeln. Diesen schönen Tag im September würde er sicherlich nicht mehr vergessen.

Vertrautes Paar hält sich die Hände

Die Geschichte hat sich auf Schloss Nordkirchen abgespielt. Sie könnte sich aber auch auf einem anderen Schloss oder Burg im Münsterland, dem Sauerland oder irgendwo in Deutschland abgespielt haben. Wenn ihr euch für eine Freien Trauung interessiert, dann kommt hier mit mir in Kontakt. 

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Autor:

Als freier Redner und Theologe begleite ich Menschen, die besondere Ereignisse im Leben bewusst begehen wollen. Das können sowohl freie Trauungen und Willkommens- und Namengebungsfeiern, als auch Trauerfeiern und andere Abschiedsfeiern sein. Ich nehme mir Zeit für dich und höre dir zu. So bekomme ich ein Gefühl, wie du denkst und was dich bewegt. In Begegnungen mit Menschen wird mir bewusst, dass ich seit vielen Jahren den schönsten Beruf der Welt habe. Zuvor habe 13 Jahre als Franziskaner in der Seelsorge gearbeitet. Viele Menschen habe ich in der Schule, dem Krankenhaus oder der Pfarrei begleitet. Als ich meine Frau kennen- und lieben gelernt habe, durfte ich innerhalb der katholischen Kirche nicht mehr weiterarbeiten. So konnte ich den Beruf, für den ich einst gebrannt habe, nicht mehr ausüben. Heute mache ich das, was ich früher getan habe, außerhalb der Kirche. Ich erarbeite Zeremonien, in denen sich die Menschen wiederfinden. Alles ist sehr viel persönlicher und auf den Menschen individuell zugeschnitten. Wenn ich freizeitlich unterwegs bin. Wenn ich gerade mal nicht beruflich unterwegs bin, dann tanze ich mit meiner Frau im Tanzclub, singe im Kirchenchor oder fahre mit dem Fahrrad durch die Landschaft. Und im Urlaub lasse ich mir gerne den Wind an der Nordsee um die Nase wehen. Musik gehört zu meinem Leben. Während des Studiums habe ich im Blasorchester 1. Trompete gespielt. Auf vielen Schützenfesten und anderen Bällen haben wir gespielt. Heute singe ich im Kirchenchor. Mein Musikgeschmack ist, vielleicht von meiner musikalischen Vergangenheit her, sehr breit gefächert. Das fängt an bei Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn-Bartholdy, bei der ich mich gut entspannen kann. Geht über Glenn Miller, wegen der tollen Posaunensoli. Geht weiter zu Reinhard Mey und Herbert Grönemeyer, weil die Texte so wundervoll sind. Bis hin zu Tina Turner und Anastacia, wegen der krassen Stimmen. Komme mit mir in Kontakt: post@festlich-ohne-pastor.de Tel. 0231 4442364

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