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💗 Wieso ist Livemusik zur freien Trauung so beliebt?

Livemusik bei der Hochzeitszeremonie auf Zeche Zollern in Dortmund, nrw

Livemusik bei der Hochzeitszeremonie auf Zeche Zollern in Dortmund

In den Vorgesprächen zur Hochzeitszeremonie spreche ich immer auch das Thema Musik an. Nicht selten staunen meine Brautpaare, wenn ich ihnen sage, dass ich vier Musikstücke passend finde, jedoch fünf für optimal halte. Von mir aus könnten es auch sogar noch mehr sein. Denn die Musik lockert die Zeremonie auf und unterstreicht den festlichen Rahmen. Sie gehört für mich neben der Rede und dem Eheversprechen unbedingt dazu. Muss zur freien Trauung Live Musik gespielt werden? Diese Frage wird mir auch immer wieder gestellt. Und ich kann sie nicht einfach mir “ja” oder “nein” beantworten. Ich persönlich bin immer für Live Musik. Sie muss aber nicht sein. Hier erzähle ich dir einfach mal meine Erfahrung.

Wie ihr einfach eure Auswahl der Musik findet.

Welche Art von Musik bei einer Trauung gespielt wird, entscheidet ihr selber. Gerne gebe ich Tipps oder empfehle Musiker oder Sängerinnen, von denen ich den Eindruck habe, dass sie ganz gut zu euch passen würden. Eine schöne Stimme haben zum Beispiel das Duo Emotia aus Bad Wünneberg bei Paderborn. Aber auch die Stimme der Sängerin Laura Rousek aus Bergkamen gefällt mir sehr. Und die Hochzeitssängerin Veronika bringt sogar einen Pianisten mit. Natürlich kenne ich noch andere Künstler, von denen ich die  Kontaktdaten im Gespräch weiter gebe.

Einige Paare haben bestimmte Lieder, welche in der Beziehung eine besondere Bedeutung haben. Andere mögen eher deutsche Texte oder klassische Stücke oder sehr ausgefallene und extravagante Musik.

Ich habe auch schon erlebt, dass sich eine Braut zum Einzug von AC/DC die ersten Takte von „Hells Bells“ gewünscht hatte, weil ihre Jungs von St. Pauli auch immer dazu in das Stadion einlaufen. Bei der Fülle der Musik, die zum Anlass einer Trauung in Frage kommt, nimmt die Auswahl der passenden Lieder manchmal einige Zeit in Anspruch.

Dabei ist es hilfreich, wenn ihr in Gedanken oder sogar am Ort der Zeremonie einmal die Musik abspielt und dazu die Braut zum Beispiel den Weg vom Einzug läuft. So entsteht dann ein Gefühl, ob das angedachte Lied auch wirklich passt.

Manchmal sage ich scherzhaft: „Ihr könnt jedes Lied nehmen, dass euch gefällt. Nur nicht unbedingt Grönemeyer zum Einzug, weil man darauf so schlecht laufen kann“. Wenn man versucht, sich so gut wie möglich in die Stimmung zu versetzen, dann ist die Wahl der Musik sehr viel einfacher.

Livemusik ist eine wunderbare Entscheidung zur freien Trauung.

Musik mit Violine zur freien Trauung in der Klosterkirche Hennef

Oft steht für das Brautpaar bei dem Thema Musik die Frage im Raum, ob sie eine CD abspielen oder sich für einen Sänger oder einer Sängerin entscheiden sollen? Bei dieser Entscheidung spielt natürlich auch der Geldbeutel eine Rolle. Wenn sich das Paar für die CD entscheidet, dann können sie dazu meine Technik nutzen, die ich eh aufgebaut habe.

Allerdings habe ich es noch nie erlebt, dass die Musik, außer beim Ein- und Auszug, bis zum Ende gespielt wurde. Immer habe ich bisher von den Brautpaaren ein Zeichen bekommen, dass ich die Musik wegdrehen und weitermachen soll. Musik von der CD ist halt „nur“ Musik aus der „Dose“. Sie ist nichts Aktives. Brautpaar und Gäste sitzen nur dort und hören die Musik. Wäre jetzt ein Akteur da, der dazu tanzt oder etwas anders aufführt, wäre es etwas anderes.

Mit Livemusik wird die Zeremonie persönlich.

Livemusik bei Trauzeremonie in Bielefeld

Das Besondere bei Livemusik ist, dass die Sängerin oder der Sänger ein Lied auf eine ganz eigene Weise interpretiert. So werden zum Beispiel eher rockige Stücke als Jazz- oder Soulstücke gesungen und werden somit passend in die Zeremonie eingebaut. 

Dazu kommt, dass Musik, die live gesungen oder gespielt wird, Emotionen hervorbringt und irgendwie besser zu einer Hochzeitszeremonie passt. Nicht selten beobachte ich, dass bei der Braut, dem Bräutigam oder auch den Gästen, mit Beginn der Musik die eine oder andere Freudenträne kullert.

Emotionen beim Hören von Livemusik bei Trauung im Kloster Marienfeld bei Gütersloh

Ob ihr euch für Livemusik entscheidet, ist sicherlich auch eine Frage des Budgets. Allerdings solltet ihr die Bedeutung der Musik, die den festlichen Rahmen eurer freien Trauung unterstreicht, nicht unterschätzen. Denn die Erinnerung an eure Zeremonie werdet ihr immer im Herzen bewahren.

Mich interessiert nun:

Hast du vielleicht auch schon Mal eine freie Trauung erlebt? Kam die Musik von der CD oder gab es dort auch Live Musik? Sollte nach deiner Meinung bei der Hochzeitszeremonie die Musik vom “Band” oder Live sein? Schreib mir gerne einen Kommentar!

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Autor:

Als freier Redner und Theologe begleite ich Menschen, die besondere Ereignisse im Leben bewusst begehen wollen. Das können sowohl freie Trauungen und Willkommens- und Namengebungsfeiern, als auch Trauerfeiern und andere Abschiedsfeiern sein. Ich nehme mir Zeit für dich und höre dir zu. So bekomme ich ein Gefühl, wie du denkst und was dich bewegt. In Begegnungen mit Menschen wird mir bewusst, dass ich seit vielen Jahren den schönsten Beruf der Welt habe. Zuvor habe 13 Jahre als Franziskaner in der Seelsorge gearbeitet. Viele Menschen habe ich in der Schule, dem Krankenhaus oder der Pfarrei begleitet. Als ich meine Frau kennen- und lieben gelernt habe, durfte ich innerhalb der katholischen Kirche nicht mehr weiterarbeiten. So konnte ich den Beruf, für den ich einst gebrannt habe, nicht mehr ausüben. Heute mache ich das, was ich früher getan habe, außerhalb der Kirche. Ich erarbeite Zeremonien, in denen sich die Menschen wiederfinden. Alles ist sehr viel persönlicher und auf den Menschen individuell zugeschnitten. Wenn ich freizeitlich unterwegs bin. Wenn ich gerade mal nicht beruflich unterwegs bin, dann tanze ich mit meiner Frau im Tanzclub, singe im Kirchenchor oder fahre mit dem Fahrrad durch die Landschaft. Und im Urlaub lasse ich mir gerne den Wind an der Nordsee um die Nase wehen. Musik gehört zu meinem Leben. Während des Studiums habe ich im Blasorchester 1. Trompete gespielt. Auf vielen Schützenfesten und anderen Bällen haben wir gespielt. Heute singe ich im Kirchenchor. Mein Musikgeschmack ist, vielleicht von meiner musikalischen Vergangenheit her, sehr breit gefächert. Das fängt an bei Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn-Bartholdy, bei der ich mich gut entspannen kann. Geht über Glenn Miller, wegen der tollen Posaunensoli. Geht weiter zu Reinhard Mey und Herbert Grönemeyer, weil die Texte so wundervoll sind. Bis hin zu Tina Turner und Anastacia, wegen der krassen Stimmen. Komme mit mir in Kontakt: post@festlich-ohne-pastor.de Tel. 0231 4442364

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